Erster Bericht der Unabhängigen Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs
Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs stellt in ihrem ersten politischen Bericht die Erfahrungen und Perspektiven von über 3.000 Betroffenen vor. Im Mittelpunkt stehen sexualisierte Gewalt in der Familie, in der Heimerziehung, in Religionsgemeinschaften und in der Schule. Die Kommission fordert unter anderem ein Recht auf Akteneinsicht, materielle Entschädigung für Betroffene sowie verbindliche Aufarbeitungspflichten für Institutionen. Zudem betont sie die Verantwortung von Politik und Gesellschaft, die Aufarbeitung dauerhaft im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und Betroffenen mehr Unterstützung zukommen zu lassen.